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Häufig gestellte Fragen

Wie sind die Beutel und die Umverpackung beim Sprossenbeutel zu entsorgen?

Das Material der Beutel und der Folie außen ist aus Biomaterial und kann über den Abfall/Kompostbetrieb entsorgt werden. Im eigenen Hauskompost ist es nicht so optimal, da die Zersetzung des Maisstärkematerials zu lange dauert (ca. 2 Jahre oder auch mehr).

Ich sehe nach 2 Tagen an meinen frischen Sprossen so kleine weiße Härchen. Ist das Schimmel?

Diese feinen weißen Härchen sind Microwurzeln der Sprossen und völlig normal. Schimmel würde zusätzlich unangenehm riechen und entwickelt sich normalerweise nicht innerhalb von 2-3 Tagen.

Ich sehe bei den Knuspersprossen keinen Wurzelansatz wie bei den anderen frischen Sprossen von euch. Wie lässt sich das erklären?

Die Saaten werden bei uns angekeimt, bis kurz vor dem Austritt des Sprosses aus dem Korn. In dieser Phase wird durch schonende Trocknung bei 42° der Enzymprozess unterbrochen und die Keimlinge dadurch haltbar gemacht. Die hohe Konzentration an entwickelten Nährstoffen in diesem Stadium, welche die Pflanze für das Wachstum braucht, bleibt erhalten und ist für uns in hohem Maß bioverfügbar.

Bei längerer Keimung kommt es zum Austreiben des Sprosses (das ist der Blattansatz, nicht die Wurzeln; diese kommen erst in einem späteren Schritt). Dieses Austreiben verbraucht jedoch bereits wieder Nährstoffe, die u.a. in Zellstoff umgewandelt werden. Daher stoppen wir bewusst den Keimprozess davor, damit die volle Nährstoffpower für den Menschen zur Verfügung steht.

Bei den Knuspersprossen sind manchmal sehr harte Körner dabei. Was kann ich da machen?

Sprossen sind ein vollkommen natürliches Produkt ohne irgendwelche Zusatzstoffe oder Prozesse. Erst das Ankeimen macht es möglich z.B. Linsenkörner quasi roh zu kauen. Ohne Keimung sind die Körner derart hart, dass sie nicht einmal mit dem besten Gebiss geknackt werden können.

Es kann immer wieder einmal vorkommen, dass bei den Keimsaaten Körner dabei sind, die nicht oder nicht gleich schnell ankeimen. Das bedeutet, sie bleiben dann sehr hart und sind dann für ein anfälliges Gebiss nicht vorteilhaft.

Um da auf Nummer sicher zu gehen, könntest Du die Knuspersprossen einfach durch eine Quetsche oder eine Getreidemühle laufen lassen oder gibst sie kurz in einen Chopper/Zerkleinerer. Dadurch werden die Körner zerstückelt und schonen die Zähne.

Alfalfa-Samen muss man mindestens 7 Tage keimen, sonst sind sie giftig!

Leider ist es in vielen Bereichen sehr verbreitet, dass sich alte Mythen sehr lange halten und von Autoren unreflektiert übernommen werden.
Es wird einfach nur aus Büchern anderer Autoren abgeschrieben. So scheint es auch beim Thema Canavanin in Alfalfasamen zu sein.

Zwei US-amerikanische Autoren und Wissenschaftler (Warren Peary and William Peavy, Ph.D) haben dargestellt, dass diese Erkenntnis auf falscher Interpretation der Untersuchungen basiert. Sie sind zur Erkenntnis gelangt, dass der Cananvin-Anteil in Alfalfa so gering ist, dass er für Menschen nie eine Gefahr darstellt. Die ursprüngliche Studie wurde mit einer Überdosierung an Mäusen vorgenommen. Ein Mensch müsste demnach unglaublich riesige Mengen an Alfalfa-Sprossen auf einmal essen, um eine schädliche Wirkung zu erkennen.

Also, du kannst die köstlichen Alfalfa-Sprossen schon nach Tagen Keimdauer ohne Bedenken genießen. Vorausgesetzt natürlich, dass Du nicht eine generelle Unverträglichkeit mit rohem Gemüse, Sprossen oder Samen etc. hast.